WEINPARCOURS® Pfalz – Wer ist dabei?

Wer ist dabei? Die diesjährigen Weine für den WEINPARCOURS® Südpfalz 2016
Das eine sind die theoretischen Informationen, die durch die Texte des WEINPARCOURS® transportiert werden aber nahezu unverzichtbar ist der „flüssige Beweis“ in Form des passenden Weines, der die Aussagen nachvollziehbar unterstreicht.
WEINPARCOURS® Südpfalz

Gesucht und gefunden: 14 Winzer und ihre Weine aus der Südpfalz!
Für die Station „Jung & Gereift“ des WEINPARCOURS® hat Gunter Kessler eine spannende Vertikale des Münzberg’schen Schlangenpfiff Riesling GG’s vorgestellt: 2005, 2006, 2009 und 2012. Wir entscheiden uns für den zarten, aber balancierten 2006er, den etwas kraftvolleren 2009er und den fast noch jugendlichen 2012er. Das Weingut Bernhard stellt mit seinen 2008, 2010 und 2012er Spätburgundern der VDP.Ersten Lage eine ebenfalls herausragende Serie, an der Sie sowohl die Reifung und als auch das Handwerk der Winzer bestens nachvollziehen können. Für die individuellen Böden und Gesteinsstrukturen stehen Hörner, Dengler-Seyler, Siegrist, Aloisiushof, Rebholz und Klein. Hier haben die 2014er Lagen-Rieslinge eindeutig die Nase vorne. Die 2015er sind eine Spur zu jung, um ihre Herkunft prägnant zeigen zu können. Die Handschrift des Winzers bedienen wir mit einem genialen Kalmit-Trio von Leiner, Pfirmann und Kranz. Marius Meyer beweist mit seinen Rieslingen einmal mehr, dass der Boden durchaus den Geschmack des Weines beeinflussen kann. Die VDP.Klassifikation wird vom Weingut Dr. Wehrheim gestellt, während das Weingut Bauer nicht nur seine Dreistufigkeit, sondern auch Sex, Drugs & Rock’n Roll entgegensetzt.

Viele Gründe, um am 28. und 29. Mai 2016 den WEINPARCOURS®  Südpfalz während der Weintage in Landau zu besuchen!

VDP schätzt Querdenker

Der VDP.Rheinhessen bekommt Zuwachs: Weingut Schätzel wird Mitglied
Das Weingut Schätzel aus Nierstein wird ab 1. Januar 2016 neues Mitglied im VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter e.V.). Mit dieser Neuaufnahme zählt der VDP.Rheinhessen 16 Mitglieder von 200 bundesweit. Die Familie Schätzel betreibt bereits seit 650 Jahren Weinbau am Rhein. Beste Hang- und Steillagen am Rhein, wie Pettenthal, Ölberg oder Hipping, zeugen von der Herkunft der Weine. Der steinige Tonsteinboden des Rotliegend verleiht ihnen eine ausgeprägte zartwürzige Note, lebhafte, mineralische Komponenten, Struktur und Langlebigkeit. Im historischen Kellergewölbe bekommen die Weine dann viel Zeit und behutsame Führung. „Kai Schätzel ist es gelungen, sein Weingut optimal aufzustellen und mit viel Akribie und Herzblut den Herkunftsgedanken umzusetzen“, so Philipp Wittmann, Vorsitzender des VDP.Rheinhessen. „Entscheidend für die Aufnahme in den VDP war die in den letzten Jahren zu beobachtende stetig steigende Weinqualität, aber auch das Engagement für die Weinkulturlandschaft Rheinhessens und den Erhalt aufwändig zu bewirtschaftender Lagen, wie die Steillagen des Roten Hangs in Nierstein.“2015_Kai_Schätzel_by_VDP
„Für mich ist es eine tolle Bestätigung unserer kontinuierlichen Qualitätsarbeit“, freut sich Kai Schätzel. Seit seiner Betriebsübernahme 2008 setzt er sich für einen kühleren Stil der Weine ein. „Die Entschleunigung der Reben ist uns sehr wichtig, wir setzen auf puristische, ehrliche Weine mit viel Tiefgang und Mineralität.“ Die Aufnahme von Neumitgliedern in den VDP erfolgt nach einem strengen Prüfreglement, um ein kontinuierlich hohes Niveau für Spitzenweine und Güter zu garantieren. Seit Einführung der VDP.Betriebsprüfung im Jahr 1991 wurden 124 Mitglieder neu aufgenommen und sind 86 Mitglieder ausgeschieden.

Neues Gewand für eat&STYLE

Deutschlands größtes Food-Festival geht in die nächste Runde und gibt die Termine für 2016 bekannt. Zum Auftakt der Tour vom 1. bis zum 3. Oktober präsentiert die eat&STYLE aktuelle und künftige Kulinarik-Trends erstmals in Düsseldorf, gefolgt von München (28. – 30.10.2016), Hamburg (11. – 13.11.2016) und Stuttgart (18. – 20.11.2016). Mit speziellen Themenwelten, Liveshows und interaktiven Workshops führt die eat&STYLE ihr neues Konzept fort und stellt das Mitmachen, Ausprobieren und den Austausch mit Experten in den Mittelpunkt.

Die eat&STYLE konnte in diesem Jahr ihre konzeptionelle Neuausrichtung erfolgreich fortführen. Das umfangreiche Mitmach-Programm mit bundesweit rund 1.000 Workshops und Seminaren wurde weiter ausgebaut und soll auch 2016 im Fokus stehen. Ebenso wichtig ist dem Veranstalter FLEET Events die Wahl passender Locations, die der Entwicklung hin zum modernen Food-Festival Rechnung tragen.
Regionale Aussteller erwarten die Besucher der eatSTYLE 2016.„Unsere Veranstaltungen in Hamburg und München zeigen, dass eine szenige, moderne Umgebung perfekt zu unserer Neuausrichtung passt“, erklärt Dr. Thomas Köhl, Geschäftsführer von FLEET Events. Deswegen wird die eat&STYLE 2016 auch von der Koelnmesse nach Düsseldorf ziehen: „Mit der Schmiedehalle im Areal Böhler in Düsseldorf haben wir eine besondere und authentische Location gefunden.“ Die Eventhalle im modernen industriellen Design liegt an der Stadtgrenze zu Düsseldorf und Meerbusch und bietet viel Raum für das interaktive Konzept der eat&STYLE. Das Mitmach-Konzept der eatSTYLE wird auch 2016 im Fokus stehen.
Die Besucher erwartet auch im kommenden Jahr ein vielfältiges Programm: Sie können sich unter anderem zu Themen wie Backen, Kaffee, Wein und Kochen informieren. Oder am besten gleich mit anpacken. Neben den speziellen Themenwelten steht außerdem der persönliche Kontakt mit Spitzenköchen, Erzeugern und anderen Food-Begeisterten im Mittelpunkt. In den Liveshows laden Partner und Aussteller sowie kleine Manufakturen aus der Region zum Probieren und Genießen ein und zeigen die Menschen hinter ihren Produkten.

Die Termine 2016

NEU Düsseldorf 1. – 3. Oktober 2016, Schmiedehalle, AREAL BÖHLER
München 28. – 30. Oktober 2016, Zenith – Die Kulturhalle
Hamburg 11. – 13. November 2016, Schuppen 52
Stuttgart 18. – 20. November 2016, Messe Stuttgart

Die eat&STYLE ist mit 115.000 Besuchern Deutschlands größtes Food-Festival. Neben München, Hamburg und Stuttgart reiht sich im kommenden Jahr Düsseldorf in die Riege der Gastgeberstädte ein. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm aus interaktiven Workshops, Liveshows und speziellen Themenwelten, die sich aktuellen und künftigen Kulinariktrends widmen. Weitere Info unter: www.eat-and-style.de und Facebook.

Eine Weinbar wie wir sie alle gerne hätten

Kurzmitteilung

Die ersten 100 Tage sind schon voll – Weinzentrale Dresden blickt zurück
Die Weinzentrale von Jens Pietzonka hat jetzt gut drei Monate ihre Türen in der Dresdner Neustadt geöffnet, und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Weinzentrale_Dresden_Jens_Pietzonka_und_Jana_SchuellerDer Feinschmecker zählt sie zu den 40 besten Weinbars in Deutschland, und auch in den Gault&Millau 2016 wurde sie aufgenommen. Schon vor der Eröffnung am 24. August 2015 waren die Erwartungen an das neue Projekt des zweimaligen Sommeliers des Jahres Jens Pietzonka groß. Jetzt, ein gutes Vierteljahr, nachdem der Sommelier und Inhaber seine Gäste offiziell in der neuen Bar begrüßt hat, ist es Zeit für einen ersten Rückblick. Die Bilanz: viele Weine, viele zufriedene Gäste und schon nach wenigen Wochen viele Auszeichnungen. Im Gault&Millau 2016 wird die Weinzentrale als „Einfach gut“ empfohlen, und auch für den Feinschmecker gehört sie 2015 zu einer der 40 besten Weinbars Deutschlands. Das freut den Chef Pietzonka: „Schon so kurze Zeit nach der Eröffnung so eine Anerkennung zu erhalten, ist ein großes Lob für mein Team und mich.“

Riesling & Co.
Auch die Gäste in der Hoyerswerdaer Straße 26 stimmen dem offiziellen Urteil zu. „Die rund 40 Sitzplätze sind so gut wie immer ausgebucht, und das bunt gemischte Publikum mit Studenten, Einheimischen und Politikern ist in Dresden fast einmalig“, sagt Jens Pietzonka. Genug hat er aber noch lange nicht, und die nächsten Events werfen schon ihre Schatten voraus. Am 18. Dezember 2015 wird die Weinzentrale vom Deutschen Weininstitut (DWI) zur Riesling Lounge ernannt, damit ist sie die erste ihrer Art in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Dieser Titel wird Lokalitäten in verschiedenen deutschen Großstädten verliehen, die eine besondere Auswahl an deutschen Weinen im Portfolio haben. Ziel des DWI ist es, mit dieser Kooperation vor allem Menschen, die nicht in typischen deutschen Weinregionen leben, auf lockere, unkomplizierte Art, an die Erzeugnisse aus den Weinkellern des Landes heranzuführen. Genau das ist auch der Leitsatz der Bar von Pietzonka: die Gäste nicht belehren, sondern lieber Erfahrungen teilen und so die Weinwelt ein Stück entspannter machen.

Wein, Kultur und Gastfreundschaft
Für das kommende Jahr gibt es in der Weinzentrale schon viele Pläne. Von Januar bis März 2016 wird es nächtliche Lesungen mit unterschiedlichen Autoren des Dresdner
Verlagshauses geben, unter anderen werden Romanautor Francis Mohr und Popliterat Mike Altmann die Weinbar besuchen. Ein Com
eback feiern im nächsten Jahr auch die beliebten Palettenparties. Schon vor der offiziellen Eröffnung und noch ohne Tresen und Mobiliar hatte Jens Pietzonka zum Start ins Dresdner Nachtleben auf die Baustelle eingeladen. Dabei gab es vier bis fünf unterschiedliche Weine, Musik und Knabbereien. Alle Pläne verrät der umtriebige Sommelier natürlich noch nicht, dass sich die Gäste aber auf die nächsten 100 Tage und mehr freuen können, steht bereits fest.

Weitere Informationen unter www.weinzentrale.com

Rheinhessen Winzer treffen Hyatt Köche

Drei Männer und eine Rheinhessische Weinkönigin_Foto Hyatt Regency Mainz

 

 

 

 

 

 

 

KULINARISCHE JAM.SESSION
Rheinhessen Winzer treffen Hyatt Köche

Geschmackvoller Tastetival-Auftakt im Hyatt Regency Mainz: Gemeinsam mit rheinhessischen Winzern servieren die Hyatt-Köche ein genussvolles Zusammenspiel von raffinierten Gaumenfreuden, passendem Weingenuss und bester Unterhaltung. Alles, was Rheinhessen ausmacht!
Kaninchen mit allem drum und dran_Foto Hyatt Regency MainzWeingut Michael Teschke-Weingut Gebrüder Dr.Becker
Küchenchef Bellpepper Foto Hyatt Regency MainzHier gibt es Regent von Bretz mit der passenden Schokolade_Foto Hyatt Regency Mainz
Feinschmecker und Weinliebhaber kommen an diesem Abend gleichermaßen auf ihre Kosten. Die Hyatt Kochprofis haben sich Sommelière Christina Fischer in die Küche geholt. Gemeinsam haben sie die kulinarische JamSession mit Leben gefüllt, getüftelt, gekostet, genippt und genascht.
GM Frank Heckelmann-Chef Thomas Hirt-Weinprinzessin Rheinhessen-Sommelier Christina Fischer
Das Resultat ist eine köstliche Entdeckungsreise über das genüssliche Miteinander von Wein und Speisen!
In entspannter Atmosphäre – ohne feste Sitzplätze oder Tischordnung – servieren die Hyatt Chefs an zwölf Live-Cooking-Stationen kleine, kreative Gänge aus regionalen Zutaten, während 18 rheinhessische Winzer dazu die jeweils passenden Weine ausschenken. Der Wein ist Teil der Gerichte. Denn erst durch die Zusammenführung beider Komponenten und der sorgfältig aufeinander abgestimmten Aromen entsteht das kulinarische Vergnügen. Es wird probiert, geschlürft, geschwatzt, untereinander ausgetauscht und Rheinhessen mit allen Sinnen genossen.
Tastetival 2015 (181 von 279)
Ravioli gestapelt_Foto Hyatt Regency MainzTeamwork mit Winzer Matthias Bungert, Daniel Schmitt und Hyatt-Köchen
Thomas Hirt -Küchendirektor- und Sven-Ole Hastreiter -Küchenchef Bellpepper- Foto Hyatt Regency MainzChristine Huff_Foto Hyatt Regency Mainz

LOS GEHT’s……………………………………………………………………………………

STATION 1
Thunfisch-Briocheburger, Avokado, Basilikum
Fruchtbetonte Burgunder-Sekte mit moderater Perlage und harmonischer Lebhaftigkeit passen gut zu geschmackvollen, nicht zu intensiv gewürzten oder gar scharfen Gerichten.
Thunfisch-Briocheburger, Avokado, Basilikum Foto Christina FischerSektmanufatur Strauch_Blanc de Blans brut_Foto Christina Fischer
Sekt „Blanc de Blancs“ brut, Sektmanufaktur Strauch, Osthofen
Klar, sauber, am Gaumen intensive, lebhafte Säure, mittelkräftiger Körper, sanfter Schmelz, guter Nachhall. Schlank, vielschichtig, fruchtbetont mit zitrischen Noten. Sehr ansprechender Aperitif, der aber auch einen Thunfisch-Burger mit cremig reichhaltiger Avokado-Auflage erfrischend begleitet und köstlich unterstützt.


STATION 2
Kaninchenrücken im Brotmantel, Fenchelgemüse, Kräuterpesto, Olivenkaviar
Ein klarer Fall für eine fruchtbetonte Scheurebe oder einen lebhaften Sauvignon Blanc. Vegetativ, trocken, ohne spürbaren Holzeinsatz mit moderatem Alkoholgehalt und harmonischem Nachhall.
Kaninchenrücken im Brotmantel, Fenchelgemüse, Kräuterpesto, Olivenkaviar_B_Foto Christina Fischer Schmitt_2014 Sauvignon blanc trocken_Foto_Christina Fischer
2014 Sauvignon blanc trocken, Weingut D. Schmitt, Mettenheim
Zarter, zurückhaltender Duft, schwarze Johannisbeeren und sanfte Reife. Insgesamt leicht, süffig, unkompliziert. Ein anregender, fruchtbetonter Sauvignon Blanc mit mittlerem Körper und harmonischer Länge, der sich den gemüsigen Fenchel-Aromen extrem gut anpasst.


STATION 3
Falafel, Tomaten, Caponata, Minz-Joghurt, Koriander
Anregend oder leicht pikant gewürzte Gerichte verstehen sich gut mit fruchtbetonten, harmonischen Tropfen, beispielsweise saftige  Silvaner, unkomplizierte Grauburgunder oder süffige Roséweine.
Falafel_Tomaten_Caponata_Minz-Joghurt_Koriander_B_Foto Christina Fischer Bungert-Maue_2014 Blauer Spätburgunder Rose_Foto_Christina Fischer
2014 Blauer Spätburgunder Rosé trocken, Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim
Sanfter Duft, cremig, weich, eine Spur eindimensional. Brilliert mit süffiger, zungen-umwickelnder Fruchtsüsse. Unkomplizierter Zechwein, der sich hervorragend auf das orientalisch gewürzte Gericht einlässt.


STATION 4
Ragout und Schaum von der heimischen Kartoffel, Kabeljaufilet, Nordseekrabben, Schnittlauchkresse
Das reichhaltige Gericht gibt Raum für fruchtbetonte und harmonische Grauburgunder oder Silvaner mit süffigem Schmelz und cremiger Intensität.Ragout und Schaum von der heimischen Kartoffel, Kabeljaufilet, Nordseekrabben, Schnittlauchkresse_B_Foto Christina FischerMichael Teschke_2013 Sylvaner_von der Dünnbach_Bild Christina Fischer
2013 Von der Dünnbach Sylvaner trocken, Michael Teschke, Gau Algesheim
Ausdrucksvoll im Duft, würzig, gelbfruchtig und köstlich karamellig. Am Gaumen angenehm füllig, süffig, mittlere Intensität, voller Schmelz, langes, vielschichtiges  Finale, welches sich sehr gut mit dem Kartoffelschaum ergänzt.


STATION 5

Hausgemachte Pilzravioli, Steinpilzsauce, konfierte & gegrillte Kräutersaitlinge
Zu solch reichhaltigen Gerichten passen am besten weiße Burgunder mit üppiger Tiefgründigkeit, charmanter Opulenz und zungenumwickelndem Schmelz.Hausgemachte Pilzravioli, Steinpilzsauce, konfierte & gegrillte Kräutersaitlinge, Kräutersalat_B_Foto Christina Fischer Beck_2014 WB Spitzerberg IM HORN_Foto_Christina Fischer
2014 Stadecken Spitzberg Weißburgunder „im Horn“ trocken,
Weingut Beck, Hedesheimer Hof, Stadeken-Elsheim
Ausladender, intensiver Duft, gelbe Früchte und Apfelaromen. Cremig, kraftvoll, voller Schmelz. Anregende Üppigkeit, recht klassisch mit moderater, etwas breitschultriger Länge. Mit seiner zungenumwickelnden Opulenz erweist sich dieser kraftvolle Weißburgunder als perfekter Partner zu der reichhaltigen Pilzrahmsauce.


STATION 6
Gegrillte Jakobsmuschel, Sesam, junger Lauch, Koriander, Sojasprossen, Zitronengrasmariande
Umamihaltige Sojasauce, Sprossen, Frühlingszwiebeln und Sesam und verbinden sich extrem gut mit gereiften Lagenrieslingen oder Große Gewächse.
Gegrillte Jakobsmuschel, Sesam, junger Lauch, Koriander, Sojasprossen, Zitronengrasmariande_B_Foto Christina FischerHuff_2008 Rabenturm Riesling_Foto_Christina Fischer
2008 Niersteiner Schloss Schwabsburg „Rabenturm“, Fritz Ekkehard Huff
Angenehmer, sehr balancierter Duft. Reifer Apfel, frisches Apfelkompott und feinfruchtig zarte Struktur. Am Gaumen betörender Schmelz, erfrischende Säure, mittlerer Körper und elegante Vielschichtigkeit. Tiefgründige, saftige Länge. Potential. Die rohen Sojasprossen, die umamihaltige Saujasauce und das erfrischende Zitronengras stellen die lebhaften, fruchtbetonten Facetten des Rieslings sensorisch in den Vordergrund. Eine verführerische Partnerschaft, die Lust auf mehr macht.


STATION 7
Laska Lemak, Meeresfrüchte, Reisnudeln, Röstschalotten, Curry, Asiatische Aromen
Pikante, leicht scharfe, würzige Gerichte passen extrem gut zu fruchtbetonten Rieslingen mit anregender Säure und spürbarer Restsüße, harmonisch eingestellt im halbtrockenen bis feinherbem Bereich.
Laska Lemak, Meeresfrüchte, Reisnudeln, Röstschalotten, Curry, Asiatische Aromen_B_Foto Christina Fischer Strub_2014 Hipping Riesling Thal_Foto_Christina Fischer
2014 Riesling „Thal“, Niersteiner Hipping Riesling Spätlese feinherb,
Weingut Strub 1710, Nierstein
Fruchtbetonter, ausgeglichener Duft. Insgesamt sehr jugendlich, von primären Aromen geprägt. Dropsige Pfirsich- und Zitrusaromen, die spielerisch von sanfter Säure begleitet werden. Erfrischend süffige Spätlese mit moderater Länge und unkomplizierter Leichtigkeit, die sich bestens an die pikante Würzigkeit und die cremig reichhaltige Konsistenz des Currys anschmiegt.


STATION 8
Kross gebackene Entenkeule, Apfel-Lauchsalat, Rote Shiso Kresse
Ein treffliches Beispiel, dass ein Gericht mit zwei völlig unterschiedlichen Weintypen funktionieren kann. Weißwein & Rotwein. Versuchen Sie es mit einem fruchtbetonten Spätburgunder mit feinfühligem Holzeinsatz oder aber unbedingt auch mit einem klassisch reifen, fruchtbetonten Riesling.
Brüder Dr. Becker_2008 Falkenberg Riesling GG_Foto_Christina FischerKross gebackene Entenkeule, Apfel-Lauchsalat, Rote Shiso Kresse_B_Foto Christina FischerWerner_2013 Burgberg Alte Reben Spätburgunder_Foto_Christina Fischer
WEIN 1
2008 Falkenberg Riesling GG, Weingut Brüder Dr. Becker, Ludwigshöhe
Angenehme, reife, geradezu klassische Apfelaromen. Saftig, dicht, mittlere Intensität, vielschichtiger, saftiger Nachhall mit anregendem Schmelz. Für die gebratene Ente ist dieses reife, in sich ruhende Grosse Gewächs ein großartiger Partner, weil es die krosse, fetthaltige Haut mit erfrischender Säure und lebhafter Fruchtaromatik umspielt.

WEIN 2
2013 Ingelheimer Burgberg „Alte Reben“ Blauer Spätburgunder „S“ trocken
Weingut Arndt  F. Werner, Ingelheim
Ausdrucksvoller, klarer Duft. Sauerkirscharomen, Holz sehr gut integriert, Alkohol ebenso. Struktur und Vielschichtigkeit. Am Gaumen Lebhaftigkeit, Kirscharomen, reife Tannine, Holzeinsatz spürbar. Insgesamt kräftig, tiefgründig mit eleganter Aromatik und Potential. Obwohl der Wein noch sehr jung ist und Reifezeit benötigt, lässt er sich bestens auf die gebratene Ente ein. Während die Tannine und die Holznoten von Fett und Salz nivelliert werden, schieben sich die fruchtigen Aromen in den Vordergrund.


STATION 9
Geschmorte Kalbsschaufel, Steckrübenstampf, Rote-Zwiebel Kompott und fermentierter schwarzer Pfeffer
Schmorgerichte sind perfekte Partner für fruchtbetonte, vielschichtige Spätburgunder mit balanciertem Holzeinsatz.
Geschmorte Kalbsschaufel, Steckrübenstampf, Rote-Zwiebel Kompott und fermentierter schwarzer Pfeffer Rollander Hof_2012 Edition Anna Probstey Spätburgunder trocken_Foto_Christina Fischer
2012 „Edition Anna“ Spätburgunder trocken, im Holzfass gereift
Weingut Rollanderhof, Saulheim
Verschlossen, fest und dicht. Sauerkirscharomen, lebhafte Frische, anregende Säure, ansprechende Fruchtaromatik, etwas Pfeffer, reife Tannine, Holz gut integriert. Mittelkräftiger Körper, Balance, Vielschichtigkeit, Lebhaftigkeit durch Johannisbeer-frische. Die Schmorsüsse puffert Säure und Tannine des Spätburgunders, der fermentierte Pfeffer sorgt für zusätzliche Aromenvielfalt.


STATION 10.1
Schlossberger (Bergkäse) „jung“
Fruchtbetonte, kraftvolle Rotweine oder Bordeaux-Cuvées mit Holzeinsatz passen sehr gut zu würzigen, reichhaltigen Hartkäsesorten.
Bergkäse mild_Fotro Hyatt Regency MainzWasem_2009 Merlot trocken_Foto_Christina Fischer
2009 Ingelheimer Merlot trocken, im Barrique gereift, Weingut Wasem, Ingelheim
Intensiver, kraftvoller, runder, recht reifer Duft. Dunkle Beerenfrüchte, Holz gut integriert. Am Gaumen lebhafte Säure, die die Efeunoten extrem in den Vordergrund setzen. Holz spürbar, leichte Adstringens, die etwas austrocknend wirkt. Alkohol kommt durch und bleibt in der Länge, ebenso leicht vegetative Noten, Alkohol, Säure und etwas Bitterkeit. Der reichhaltige Käse puffert die Gerbstoffe und Bitternoten des Merlots. Dieses Pairing erzeugt fruchtbetonte Delikatesse und macht Lust auf mehr.


STATION 10.1
Schlossberger (Bergkäse) „gereift“
Gereifter Bergkäse verträgt sich aufgrund seines Salzgehaltes sehr gut mit Rotwein der Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und anderen – oder auch gerne ein Cuvée dieser Rebsorten, vorzugsweise mit spürbarer Tanninstruktur und entsprechender Tiefgründigkeit.
Bergkäse gereift_Foto_Hyatt Regency MainzManz_2011 Cab Sauvignon Herrenberg_Foto_Christina Fischer
2011 Herrenberg*** Cabernet Sauvignon trocken, Weingut Manz, Weinolsheim
Ausdrucksvoll und balanciert im Duft. Holz spürbar, gute Säurestruktur, schwarze Johannisbeeren, grüne Paprika, insgesamt recht würzige Aromatik. Kraftvoll, dicht, etwas ausdrucksvoll, Alkohol gut eingebunden, Holz ebenfalls. Mittlerer Körper, gute Balance, reife Tannine, die von fruchtbetonter Lebhaftigkeit begleitet werden. Vielschichtig, Struktur und Potential.


STATION 10.2
Schneeflöckli „unreif & reif“
Weißschimmelkäse mögen trockene, komplexe Lagen-Rieslinge oder Große Gewächse mit Potential und Vielschichtigkeit.
Schneeflöckli_Foto_Hyatt Regency MainzBischel_2011_Hundertgulden Riesling_Foto_Christina Fischer
2011 Hundertgulden Riesling trocken, Weingut Bischel, Appenheim
Etwas verhalten im Duft, gelbfruchtig, fest, benötigt Sauerstoff. Am Gaumen dicht, angenehm voluminös, saftig und vielschichtig. Tiefgründiger Nachhall, mit gelbfruchtiger Üppigkeit, reifen Pfirsicharomen, Struktur und Potential. Köstliches Zusammenspiel zwischen dem Lagen-Riesling und dem reifen, etwas cremigeren Weißschimmelkäse.


STATION 10.3
Rotschmierkäse „warm & würzig“
Diese Käse haben ein Faible für kraftvolle, opulente Weißweine mit spürbarem Holzeinsatz.
Rotschmierkäse_Foto_Hyatt Regency MainzHofmann_2014 WB trocken Urmeer Appenheimer_Foto_Christina Fischer
2014 Appenheimer Weißer Burgunder „Urmeer“ trocken, Hofmann, Appenheim
Klarer, etwas verhaltene Fruchtaromatik, dennoch kraftvoll und intensiv. Grapefruitaromen und spürbare Holznoten, harmonisch in der Säure, opulent, cremig aber angenehm trocken mit anregender Spannung. Benötigt Sauerstoff. Der Nachhall präsentiert sich moderat und eine Spur zu reichhaltig. Der Weißschimmelkäse nivelliert die Üppigkeit des Weines und umgekehrt geben die Gerbstoffe der cremigen Verbindung ein Rückgrat und die notwendige Frische.


STATION 10.4
Blaus Hirnli „würzig“
Blauschimmelkäse benötigt opulente, fruchtüppige Auslesen oder Beerenauslesen ab 130 Gramm Restzucker pro Liter aufwärts und – je nach Salzgehalt des Blauschimmels – meistens deutlich mehr.
Blauschimmerl Blaues HirnliNeef-Emmich_2014 BA Bacchus_Foto_Christina Fischer
2014 Bacchus Beerenauslese, Weingut Neef-Emmich, Bermersheim
Ausdrucksvoller, eleganter und vielschichtiger Duft. Aprikose, Trockenobst, Mandelnoten und zarte Rauchigkeit. Am Gaumen anmutige Konzentration, sanfte Karamellaromen mit lebhafter Säure und zungenumwickelnder Fruchtsüße. Köstliche Balance, brillantes Frucht-Säure-Süße-Spiel mit langem Nachhall. Potential.


STATION 11
Creme brûlée mit Thaiti Vanille
Welcher Weintyp passt am besten? Süßspeisen besitzen in der Regel einen hohen Zuckergehalt und machen es Dessertweinen richtig schwer. Gefragt ist deshalb eine Beerenauslese mit üppiger Süße, die all den süßen Köstlichkeiten standhalten kann.
Creme brulee_Foto Hyatt Regency MainzSchales_2005 Rieslaner BA_Foto_Christina Fischer
2005 Rieslaner Beerenauslese, Weingut Schales, Flörsheim-Dalsheim
Reifer Duft, zarte Karamelligkeit, getrocknete Äpfel, Nüsse und Nougat. Am Gaumen weiche Saftigkeit, Champignonaromen, verhaltene Säure, anmutige Cremigkeit, Schmelz und etwas bittere Fruchtnoten in der Länge. Moderater, etwas herber Nachhall, der sich in Kombination mit den Süßspeisen allerdings zurückzieht. Die Dessertvariationen, insbesondere die Creme brûlee, erzeugen bei der etwas breitschultrigen Beerenauslese eine fruchtbetonte Lebhaftigkeit und köstliche Frische.


STATION 12.1
Schokolade mit ca. 35% Kakao mit Fleur de Sel und Limonenzesten
Welcher Weintyp passt am besten? Diese erfrischende, etwas salzige Schokolade mit wenig Kakao benötigt Rieslinge mit gut eingebundener Fruchtsüsse und einem balancierten Säurespiel.
Weisse Schokolade mit Zitronenzesten und Fleur de sel_Foto Hyatt Regency MainzSchätzel_2014 Riesling KabiNett_Foto_Christina Fischer
2014 Nierstein Riesling KabiNett, Weingut Schätzel, Nierstein
Etwas verhalten im Duft, hefige Spontinoten, Am Gaumen extrem lebhafte, balancierte, erfrischende Säure, anregende Pfirsicharomen und Rauchigkeit. Ein zarter Kabinett-Typ mit köstlicher Spannung, erfrischender Zitrusfrucht und klarer Frische. Noch etwas verschlossen und jugendlich. Besitzt Potential und einen herzerfrischenden Ausdruck, der bestens zu ausgesuchten Schokolade mit Fleur de Sel und Zitronenzesten passt.


STATION 12.2
Schokolade mit ca. 65% Kakao mit einem Hauch Chili, etwas Ingwer und Erdbeere
Kakaohaltige Schokoladen mit Schärfe passen gut zu kraftvollen, harmonischen Rotweinen mit spürbarem Holzeinfluss und üppiger, etwas ausladender Fruchtsüsse.
Schokolade mit Chili und 65 Prozent Kakao_Foto Hyatt Regency MainzBretz_2013 Regent_Foto_Christina Fischer
2013 Regent trocken, im Barrique gereift, Weingut Ernst Bretz, Bechtolsheim
Anregend, ausdrucksvoll und fruchtbetont. Zigarrenkisten- und Zedernholznoten. Alkohol und Holz gut eingebunden, Johannisbeeren, dunkle Beeren. Am Gaumen vollmundig, saftig, üppig, recht intensiver Gerbstoff, etwas adstringende Noten mit moderatem Nachhall. Die pikante, kakaohaltige Schokolade mit den fruchtigen Erdbeernoten verleiht dem fruchtüppigen, etwas holzbetonten Regent eine angenehme Lebhaftigkeit.

Wer mehr über diese ungemein köstliche Veranstaltung wissen möchte, dem empfehle ich gerne den ebenso kurzweilig wie informativ geschriebenen Artikel von Kai Brückner: http://modernetopfologie.blogspot.de/2015/11/Kulinarische-JamSession-2015.html 

Silvaner-Sieger 2015: Neue Gesichter und bekannte Namen

Silvaner-Wettbewerb zeigt Weine mit erstaunlichem Reifepotenzial
Die Goldene Rebschere ist das Symbol für herausragende Silvaner-Weine. Sie wird an die Sieger des Wettbewerbs um den Internationalen Preis des Silvaner Forums vergeben, der in diesem Jahr zum 8. Mal ausgetragen wurde.

Foto: Volker Oehl © Silvaner Forum e.V. | Preisverleihung

Foto: Volker Oehl © Silvaner Forum e.V. | Preisverleihung

In der Siegerleiste des Wettbewerbs 2015 stehen einige neue Namen, aber auch bekannte „Silvaner-Flaggschiffe“ waren beim Griff nach der Goldenen Rebschere erfolgreich – wobei es in den beiden Wettbewerbs-Kategorien „Basic“ und „Premium“ sogar Doppelsieger gab.
Die Siegerbertriebe:
Weingut Ernst Popp aus Iphofen und Weingut Bungert-Mauer aus Ockenheim in der Kategorie „Basic“, Weingut Juliusspital Würzburg und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim in der Kategorie „Premium“, Weingut Rainer Sauer aus Escherndorf in der Kategorie „Solitär“, Weingut Hans Wirsching aus Iphofen in der Kategorie „Gereift“, Weingut Baldauf aus Ramsthal in der Kategorie „Nobel“ und der Kuenhof von Peter & Brigitte Pliger aus Brixen in der Kategorie „International“.
Bei der Auszeichnung in den Kupferberg-Terrassen in Mainz machte Artur Steinmann, Vorsitzender des Silvaner Forums, deutlich, dass der Wettbewerb dieser klassischen und zugleich modernen Rebsorte eine neue Beachtung gebracht hat. Der Silvaner steht im Rahmen einer globalisierten Weinwelt für Authentizität, er steht für Tradition und zugleich auch für Zukunft. Steinmann verwies auf die Differenzierung in die einzelnen Wettbewerbskategorien, die ein Indiz für das enorme Spektrum und die Typen-Vielfalt des Silvaners ist. Sein besonderes Augenmerk galt den Kategorien „Solitär“ und „Gereift“, mit denen zum einen die stilistisch sehr individuellen Silvaner-Unikate ins Blickfeld rücken und andererseits das Reifepotenzial des Silvaners bei den mehr als 10 Jahre alten trockenen Menüweinen herausgestellt wird.
Wettbewerbs-Leiter Hermann Mengler berichtete, dass insgesamt 382 Wein zum Wettbewerb angestellt wurden. Neben einer ganzen Reihe von Silvanern aus dem aktuellen Jahrgang waren insbesondere in den Kategorien „Premium“ und „Solitär“ viele Weine aus den Jahrgängen 2013 und 2012 im Wettbewerb – ein Indiz für das beachtliche Reifepotenzial des Silvaners.  Die meisten Anstellungen kamen aus Franken (66%), gefolgt von Rheinhessen (29%). Mengler dankte den Mitgliedern der Jury, darunter Weinjournalisten, Sommeliers und versierte Silvaner-Kenner, die sich der großen Silvaner-Verkostung in diesem Frühjahr in Veitshöchheim angenommen hatten. Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego und Hermann Mengler stellten die erfolgreichen Betriebe und ihre Weine vor. Artur Steinmann und die Deutsche Weinprinzessin Judith Dorst überreichten die Preise an die Sieger.

Silvaner-Forum

 

 

 

 

Internationaler Preis des Silvaner Forums 2015
Die Gewinner der Goldenen Rebschere

Kategorie Basic
2014 Iphöfer Kalb Silvaner Kabinett trocken
Weingut Ernst Popp, Iphofen | www.weingut-popp.de

2014 RS Rheinhessen Silvaner trocken
Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim | www.bu-ma.de

Kategorie Premium
2013 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner VDP.GROSSE LAGE Großes Gewächs
Weingut Juliusspital Würzburg | www.juliusspital.de

2012 Thüngersheimer Scharlachberg Silvaner Spätlese trocken
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim | www.lwg.bayern.de

Kategorie Solitär
2012 “L“ Escherndorf am Lumpen 1655 Silvaner Großes Gewächs
Weingut Rainer Sauer, Escherndorf | www.weingut-rainer-sauer.de

Kategorie Nobel
2012 Ramsthaler St. Klausen Silvaner Eiswein
Weingut Baldauf, Ramsthal | www.baldaufwein.de

Kategorie Gereift
2002 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner VDP.GROSSE LAGE Grosses Gewächs
Weingut Hans Wirsching, Iphofen | www.wirsching.de

Kategorie International
2014 Eisacktal Sylvaner DOC Südtirol
Kuenhof – Peter & Brigitte Pliger, Brixen | www.fws.it/de/kuenhof

Kontakt
Silvaner Forum e.V.
Otto-Lilienthal-Strasse 4 | 55232 Alzey | Tel. 06731-95107460
info@silvaner-forum.de | www.silvaner-forum.de

 

Champagner-Botschafter gesucht!

Épernay / Stuttgart, 18.05.2015. Zum elften Mal sucht der Champagne-Gesamtverband, Comité Champagne, 2015 die besten Champagne-Ausbilder in Europa. Der Wettbewerb findet in neun europäischen Ländern statt. Interessierte Teilnehmer aus Deutschland und Österreich können sich noch bis zum 30. Juni 2015 bewerben.

Thema: Reserveweine in der Kunst der Assemblage
Die Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer ist, Champagne-Wissen in einer Schulungssituation zu vermitteln. In diesem Jahr erschließen die Teilnehmer die Einzigartigkeit der Reserveweine der Champagne pädagogisch. Die Aufgabe, die Bewerbungsunterlagen sowie die Wettbewerbsbedingungen sind unter diesem Link zu finden: http://www.panama-pr.de/download/Thema_Anmeldung_Wettbewerbsbedingungen.zip
Weitere Informationen in Englisch sind auf der Seite des Wettbewerbs dargestellt: http://www.lesambassadeursduchampagne.com/en

Teilnehmer
Der Wettbewerb richtet sich an Weinausbilder, die beruflich oder ehrenamtlich ihre Leidenschaft für Champagne vermitteln: Fachlehrer, Sommeliers, Weinhändler, Önologen und Champagne-Liebhaber.

Beobachtung des deutschen und österreichischen Finales
Erstmals sind in diesem Jahr Interessenten dazu eingeladen, das deutsche und österreichische Finale am Dienstag, dem 22. September 2015, im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn als Beobachter zu begleiten. Dies ermöglicht Interessenten, einen unmittelbaren Eindruck von Anforderungen, Ablauf und Rahmenbedingungen des Wettbewerbs zu erhalten. Bei Interesse bittet das Bureau du Champagne für Deutschland & Österreich um eine verbindliche Anmeldung an info@champagne.de.

Termine und Preise
Die drei jeweils besten deutschen und österreichischen Bewerber werden nach einer schriftlichen Vorauswahl zum nationalen Finale eingeladen, das vom 21. bis 23 September 2015 in Baiersbronn stattfinden wird. Alle Finalisten erhalten Champagne-Verkostungsgläser des Comité Champagne sowie Champagne-Weine. Die beiden nationalen Preisträger gewinnen zusätzlich eine einwöchige Einladung in die Champagne zu einem hochkarätigen Fachbesuchsprogramm im Rahmen des europäischen Finales. Die neun europäischen Finalisten reisen vom 25. bis zum 30. Oktober 2015 in die Champagne.
Der europäische Preisträger erhält zusätzlich zur Ernennung zum „Lauréat du Concours des Ambassadeurs du Champagne 2016“ eine Künstler-Trophäe im Wert von rund 2.000 Euro und ausgewählte Champagne-Weine.

Europäisches Champagne-Netzwerk
Durch den europäischen Wettbewerb des Comité Champagne entstand in den letzten elf Jahren ein Netzwerk, das den Champagne-Botschaftern einen persönlichen Austausch und intensive berufliche Verbindung auf internationaler Ebene ermöglicht.

Vorabinformation und Bewerbung:
Bureau du Champagne für Deutschland & Österreich
Tonia Heyckendorf
Eugensplatz 1
70184 Stuttgart
Tel.: +49 711 664 75 97 20
E-Mail: info@champagne.de
www.champagne.de  / www.champagne.at

Wichtige Info für Interessierte:
Europäische Champagne-Botschafter gesucht: Bewerbung bis 30. Juni 2015
Thema 2015: Die Reserveweine in der Kunst der Assemblage.
Interessenten können erstmals als Beobachter am Finale teilnehmen.

 

WEINPARCOURS® Pfalz

Wer ist dabei? Vorprobe der Referenz-Weine für den WEINPARCOURS® Südpfalz
Das eine sind die theoretischen Informationen, die durch die Texte der WEINPARCOURS® transportiert werden. Aber nahezu unverzichtbar ist der „flüssige Beweis“ in Form des passenden Weines, der die Aussagen nachvollziehbar unterstreicht.Referenzwein WEINPARCOURS Südpfalz 2015

Für die Station „Jung & Gereift“ des WEINPARCOURS® hat Gunter Kessler eine spannende 5er Vertikale des Münzberg’schen Schlangenpfiff Riesling GG’s geschickt: 2003, 2005, 2006, 2009 und 2012. Wir entscheiden uns für den hervorragend gereiften 2003er, den etwas zarteren, aber balancierten 2006er und den etwas kraftvolleren 2009er. Das Weingut Bernhard stellt mit seinen 2008, 2010 und 2012er Spätburgundern der 1. Lage eine ebenfalls herrausragende Serie, an der Sie sowohl die Reifung und als auch das Handwerk der Winzer bestens nachvollziehen können. Für die individuellen Böden und Gesteinsstrukturen stehen Rothemeier, Dengler-Seyler, Lidy, Scheu, Ackermann, Nauerth-Gnägy, Porzelt, Aloisiushof, Siener, Messmer, u.a. auf dem Prüfstand. Hier haben die 2012er Lagen-Rieslinge eindeutig die Nase vorne. Die 2014er sind zu jung, um ihre Herkunft prägnant zeigen zu können und die 2013er einfach nicht ganz so brillant. Die Handschrift des Winzers bedienen wir mit einem genialen Kalmit-Trio und Marius Meyer beweist mit seinen Rieslingen einmal mehr, dass der Boden durchaus den Geschmack des Weines beeinflussen kann. Die VDP.Klassifikation wird vom Weingut Dr. Wehrheim gestellt, während das Weingut Bauer nicht nur seine Dreistufigkeit, sondern auch Sex, Drugs & Rock’n Roll entgegensetzt.
Viele Gründe, um am 7. und 8. Juni 2015 den WEINPARCOURS®  Südpfalz in Landau zu besuchen!

 

 

 

WEINTYPEN prêt-à-porter

Teamwork
Verkostung von ca. 120 eingesandten VINISSIMA-Weinen in Köln mit Mari Lax-Hoffmann, Annette Oberhaus, Siddi Michiels, Gerhild Burkhardt, Uschi Schmitz-Bücker, Annette Köwerich, Mana Binz, Ursula Riemschneider, Anke Kürschner, Katrin Friedrichs, Ingeborg Molitor und Christina Fischer.

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Der richtige Typ
Die Weine wurden im Vorfeld nach WEINTYPEN angefordert und entsprechend sortiert, so dass die Jury die jeweils geeignetsten Exemplare herausprobieren konnte.
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Die passende Schokolade
…war nicht zu finden. Und wir haben nach unzähligen Kalorien völlig entnervt aufgegeben. bei Schoki & Wein Kombinationen nimmt man am besten hochwertige Schokoladen von guter Qualität, sonst ist kaum ein Regelwerk anwendbar.
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Speis & Trank => VINISSIMA Netzwerkwochenende 2015

Gesucht und gefunden: Die passenden Weintypen zu Alexander Wiesenegg’s Köstlichkeiten

Bürgenspital Weinstuben in Würzburg


Das VINISSIMA-Netzwerkwochenende 2015 steht an. zu diesem Anlass haben Alexander Wiesenegg, Chef der Bürgerspital Weinstuben und Christina Fischer die Köpfe zusammengesteckt, 10 kleine Köstlichkeiten ausbaldowert und dazu die passenden Weintypen ausgesucht.

Warum?
Die Ausgangsbasis seit 2014: Keinesfalls ein gesetztes Dinner, bei dem man stundenlang neben der gleichen Person sitzt, sondern ein gemeinsames, interaktives Essen  mit köstlichen Kleinigkeiten und regem Austausch!

Fazit: Das bewegte Abendessen
An unterschiedlichen Stationen werden jeweils ein kleines Gericht und der dazu passende Wein serviert. Sie müssen sich also bewegen, um an die nächste Kombination zu kommen. Der WEIN & SPEISEN PARCOURS® ist ein kurzweiliges „Walking‐Dinner“ Format, kommunikativ, köstlich und kurzweilig. Man kommuniziert spielerisch über die Kombination von Wein & Speisen und trifft ständig neue Gesprächspartner. Für den WEIN & SPEISEN PARCOURS® sind im Vorfeld von Vinissima-Mitgliedern die angestellte Weintypen verkostet worden, die zu den Speisen von Chef Alexander Wiesenegg passen könnten. Mit einer Auswahl der besten Tropfen haben Alexander Wiesenegg, Andrea Wirsching und Christina Fischer am nächsten Tag das „Finetuning“ in Würzburg durchgeführt. Die anderen ausgesuchten Vinissima‐Weine können Sie am 31. Januar 2015 an der Weinbar probieren und anschließend den Tag in weinseliger Atmosphäre ausklingen lassen.

Der Chef
Gelernt hat der Kloster-Ettal-Schüler Alexander Wiesenegg sein Handwerk bei Bobby Bräuer im Königshof in München. Seine erste Anstellung fand er im berühmten Hotel Adlon in Berlin. Anschließend führte ihn sein Weg in Patrick Bittners Frankfurter Hof in Frankfurt, danach ins legendäre Brick Fine Dining in Frankfurt, die seinerzeit als innovativste Küche Deutschlands den schnellsten Stern aller Zeiten geholt hat. Gleich drei Sterne leuchteten über ihm, als er 2004 Chefsaucier in der Grand Cousine bei Heinz Winkler in dessen Residenz am Chiemsee wurde. 2005 wechselte Alexander Wiesenegg als Souschef ins Küchenimperium des Münchner Starkochs Alfons Schuhbeck. Heute steht er in den Bürgerspital-Weinstuben für das gut gemachte Einfache, ebenso für das Besondere aus der internationalen Küche.

Der Wein
Nach den Vorschlägen von Alexander Wiesenegg hat Sommeliere und Buchautorin Christina Fischer die passenden „Weintypen“ für die jeweiligen Gerichte beschrieben. Die ausgesuchten Weine wurden per Ausschreibung im Kreise der Vinissima-Mitglieder angefordert und Anfang Januar in Köln von Mari Lax-Hoffmann, Annette Oberhaus, Siddi Michiels, Gerhild Burkhardt, Uschi Schmitz-Bücker, Annette Köwerich, Mana Binz, Ursula Riemschneider, Anke Kürschner, Katrin Friedrichs, Ingeborg Molitor und Christina Fischer probiert und ausgewählt.